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„So führen Sie erfolgreich Mitarbeitergespräche“ Teil 2

Mitarbeiterbeurteilung (FTB) 0

Weiter geht es in diesem Teil unserer Serie: „So führen Sie erfolgreich Mitarbeitergespräche“ Teil 2:

Tipp 3: Verbindlich sein!

Sie haben während der Vorbereitung auf das Gespräch für sich festgelegt, welches Ziel Sie mit diesem Gespräch erreichen wollen. Anhand Ihrer unterjährigen Beobachtungsnotizen haben sie eine Datenbasis ihrer Beobachtungen, auf denen Sie Ihre Beurteilungen gründen. Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn Ihr Mitarbeiter unter Umständen manches kritischer sieht oder manches weitaus besser, als es Ihnen erscheint. Wahrnehmungen unterschiedlicher Menschen sind in der Regel nicht völlig identisch.

Im Grunde geht es darum, die Ergebnisse des Mitarbeiters zu werten, nicht den Mitarbeiter als Person. Sie haben Beobachtungen gemacht und notiert. Dabei hatten Sie die Grundsätze für eine möglichst unvoreingenommene und sachliche Einschätzung beachtet. Wenn Ergebnisse hinter Ihren Erwartungen zurück geblieben sind, dann ist das so. Vergessen Sie aber auch nicht, Positives zu loben und sich mit Ihrem Mitarbeiter über Erfolge zu freuen.

Tipp 4: Ergebnisse dokumentieren und Erwartungen formulieren

Sie haben mit Ihrem Mitarbeiter gesprochen, die Einschätzungen beider Beteiligten kamen zur Sprache. Und jetzt? So ein Gespräch darf nicht im luftleeren Raum enden, sondern sollte nach dem Blick in die Vergangenheit auch den Blick in die Zukunft werfen. Loben Sie nochmals die Erfolge, verbunden mit der Hoffnung auf eine Wiederholung solcher Ergebnisse und beziehen Sie auch Ihren Mitarbeiter mit ein bei der Formulierung Ihrer Erwartungshaltung gerade in Bereichen, in denen Sie sich eine Steigerung wünschen oder gar als erforderlich erachten. In den meisten Fällen kennt ein Mitarbeiter die Umstände, die Ihn daran gehindert hatten, ein besseres Ergebnis zu erreichen. Als Führungskraft kann Ihre Aufgabe auch konkret darin bestehen, genau dort Hilfestellung oder Unterstützung zu geben oder gar Prozesse innerhalb einer Arbeitsgruppe so zu verändern, dass hinterher bessere Ergebnisse erzielt werden.

Tipp 5: Audite et altera pars

Was bereits den Römern in Gerichtsverfahren geläufige Praxis war, nämlich auch die andere Seite anzuhören, sollte Ihnen ebenso wichtig sein. Bitten Sie ihren Mitarbeiter um eine Bewertung des Gesprächs. Waren Sie nach seiner Einschätzung gut vorbereitet? Konnten Sie sachlich und verständlich kommunizieren. Nehmen Sie auch Kritik an und prüfen Sie später für sich, ob und inwieweit die Kritik Ihres Mitarbeiters zutreffend gewesen sein kann. Wenn Sie zu dem Ergebnis kommen, dass Kritik berechtigt geäußert wurde, erkennen Sie dieses an und nehmen Sie sich vor, es beim nächsten Gespräch besser zu machen.

 

Ich hoffe, diese Tipps werden Ihnen helfen, Mitarbeitergespräche besser zu führen und so Ihren Bereich gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern erfolgreicher zu machen.

Im nächsten Teil dieser Serie werden wir einen Blick darauf werfen, wie Sie als Beurteiler Fehler in Ihrer eigenen Beurteilung erkennen können und wie Sie sich davor schützen können, in gewisse Beurteilungsfallen zu tappen.

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