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Soziale Suche: Das Internet in meinem Filter

Social Media 0

Die Zeit nach Google: Lange sah es so aus, als ob Google beim Suchen und Finden im Netz ohne Alternative bleiben wird. Doch neue Dienste wie trap.it kombinieren die Internetsuche mit Social-Media-Elementen – und gehen so neue Wege.

Inzwischen gibt es diverse Dienstleister, die den personalisierten Nachrichtenstrom in ansprechender Aufmachung präsentieren. Eines der neuesten und schicksten Webmagazine zum selbst Konfigurieren heißt Trapit. Es wurde vom gleichen Entwicklerteam programmiert, das auch Apples neuen iPhone-Sprachdienst Siri erfand. Es ist seit Mitte November öffentlich verfügbar. Nachdem man sich bei Trapit anmeldet und eines oder mehrere Stichworte für die Suche eingegeben hat, schaltet der Dienst in den “Entdeckungsmodus” und präsentiert nach wenigen Sekunden seine Suchergebnisse in einer magazinigen Aufmachung. Diese kann man “einfangen” (“to trap”) oder ablehnen.

Damit gehört Trapit dann allerdings zu einer ganze Palette von Plattformen, die Nachrichtenströme aus dem sozialen Netz zusammenstellen: Storify, Storiful, Curatedby, Scoopit, Summify, TweetedTimes, Newstream, Pinterest und viele mehr. Dass solche Dienste momentan wie Pilze aus Boden schießen, hat mehrere Gründe. Zum einen ist das soziale Netz auf dem Weg zum Massenphänomen. So ist zum Beispiel jeder vierte Deutsche (und sogar jeder zweite Amerikaner) mittlerweile bei Facebook mindestens einmal monatlich aktiv (die Hälfte davon täglich) und hat dort im Durchschnitt 200 Freunde. Neben den täglichen Verabredungen werden dabei auch immer mehr Links auf Nachrichteninhalte ausgetauscht.

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